Systemischer Prozess zur Entscheidungsfindung

Entscheidungsträger müssen jeden Tag Entscheidungen treffen ohne dass oftmals die nötige Zeit bleibt um über die Tragweite und Konsequenzen nachzudenken.

Jede Entscheidung wirkt sich immer auf das Gesamtheitliche aus, auf das System, in welchem wir arbeiten.

Mit jeder Entscheidung verändern wir etwas Bestehendes, lassen es zurück, öffenen uns etwas Neuem und geben ihm eine Stellenwert - sei es eine neue Arbeitsstelle oder -funktion, oder wir ersetzen ein altes Produkt durch ein Neues, oder der Sitz eines Unternehmens wird verlegt, oder ein neuer Aktionär kommt an Bord, oder es wird eine neue Filiale gegründet oder es findet eine Unternehmensfusion statt.


Fast immer geht es im Kern darum:

  • "Das EINE" anzuerkennen (i.d.R. das Bekannte), und sich deren Vor- und Nachteile bewusst zu machen und die feste Entscheidung zu treffen, es zu verabschieden und loszulassen.

  • "Das ANDERE" anzuerkennne (i.d.R. das Neue), es sich genau anzuschauen bevor man eine endgültige Entscheidung trifft es zu akzeptieren oder zu verwerfen

  • Ausserdem kann man "BEIDES" in Betracht ziehen und ggf. einen neuen Betrachtungswinkel auf die Verbindung zw. dem EINEN und dem ANDEREN finden

  • Desweiteren gibt es auch die Möglichkeit "KEINS VON BEIDEN", welches einen Kontext darstellen könnte, der vorher nicht in bedacht oder vergessen wurde

Zu diesem Prozess der Entscheidungsfindung, dem sog. "Tetralemma" gehört noch ein Unterstützungselement, das "5. ELEMENT". Es hilft um eine grössere Klarheit zu gewinnen und die zu treffende Entscheidung zu unterstützen. Es hilft auch verborgene Optionen oder Widerstände sichtbar zu machen, die berücksichtigt werden wollen damit die Entscheidung reibungsarm umgesetzt werden kann.

Decision making
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